Unsere Wanderung beginnt im verträumten Dörfchen Las Tricias, im Nordwesten der Insel. Über gepflasterte Wege, an alten Dreschplätzen vorbei, gelangen wir zu idyllischen Fleckchen. In der Umgebung von Las Tricias erlebt man ein La Palma wie aus dem Bilderbuch: Üppige Gärten, liebliche Drachenbaumhaine und der stete Blick auf den weiten Atlantik prägen diesen von der Natur gesegneten Landstrich – und mitten hindurch führt unser Wanderweg.
Diese Gegend verschafft uns zugleich einen Einblick ins bäuerliche Leben. Auf grünen Terrassen stehen alte, aus Vulkangestein errichtete Gehöfte. Die Flügel einer alten Getreidemühle ragen in den Himmel und zeigen an, dass hier einmal in grossem Umfang Getreide angebaut wurde. Die Arbeit auf den Terrassenfeldern war mühsam. Heute liegen sie brach, verwandeln sich aber im Frühjahr in bunte Blumenwiesen. Im Februar blühen hier die Mandelbäume. Auf unserem Weg bietet Acerina, eine Bäuerin, gebrannte Mandeln an.
Der Landstrich um Las Tricias war einst Siedlungszentrum der Guanchen, der Ureinwohner La Palmas. Die Buracashöhlen, in denen sie vor noch gut 500 Jahren lebten, bilden eine weitere Attraktion auf unserer Route. Heute werden sie von Einheimischen und Aussteigern genutzt. Der Weg dorthin verläuft durch prächtige Mandel-, Apfelsinen-und Drachenbaumhaine.Schliesslich säumen Zistrosen und wilde Artischocken unseren Pfad durch dieses kleine Paradies.
Im Anschluss an diese Wanderung besuchen wir den Bauernmarkt von Puntagorda, wo hiesige Produkte, wie Honig, Ziegenkäse, Wein, hausgemachte Mojo und Mandelkekse angeboten werden.